In seinem Quintett versammelt Riaz Khabirpour einige der interessantesten Musiker der Kölner und Luxemburger Jazzszene. Zusammen mit dem Gitarristen lassen die zwei kreativen Solisten Jens Böckamp (Saxofon, Klarinette) und Pablo Held (Piano), sowie die fantastische Rhythmusgruppe bestehend aus Paul Wiltgen (Drums) und Matthias Nowak (Kontrabass) atmosphärisch dichte Klanglandschaften entstehen, in denen sich lyrische Momente und kraftvolle, energiegeladene Passagen ergänzen. Khabirpours Stücke besitzen eine ausgeprägte kompositorische Stimmigkeit. Sie wollen den Hörer nicht nur intellektuell, sondern auch emotional berühren und ihn auf eine Reise mitnehmen.

Im Januar 2010 erschien "The Seeker", die Debut CD dieser Band, beim Berliner Label Konnex-Records.


Tracklist:

1. Momentum
2. Float
3. Metro North
4. Saba
5. The Seeker
6. Slow Song
7. What Was
8. Gitarrenlied


Pressestimmen

Schafft auf "The Seeker" intelligente, nie kopflastige Szenerien bemerkenswerter Tiefe: Riaz Khabirpour Ein Top-Debüt ist das, was uns da aus Köln serviert wird. Selten erklang in unseren Breiten lineares Spiel so unlinear und als Teil eines noch größeren Ganzen, zu dem er, Held, Jens Böckamp, saxes, cl, Matthias Nowak am Kontrabass und Drummer Paul Wiltgen sich in Stück um Stück emporspielen. Riaz wechselt gern die Sounds seiner Gitarre, die er mal leichter, mal intensiver an-, meist aber ungezerrt wählt. Letzteres vor allem dann, wenn es in den freien Flug der Improvisation geht. Da klingt er lupenrein, mittig, zeitlos schön. Und in der Wahl seiner Töne unerschöpflich.

...exzellente Soli, in einer Sprache, deren Wärme und Klugheit heuer viel zu wenig anzutreffen sind.

Jazzpodium (Alexander Schmitz)


Auf "The Seeker" präsentiert sich der Gitarrist mit seinem Quintet, bestehend aus den Kölner Musikern Pablo Held, Matthias Nowak, Jens Böckamp und Paul Wiltgen, als ideenreicher Musiker und guter Komponist. Spielt der Fünfer doch bis auf eine Nummer von Pianist Held ausschließlich seine Stücke mit viel lyrischem Drang, viel Atmosphäre und Ruhe. Hier fließt alles mit viel Raum und stimmungsvoll dahin. Jegliche Hektik bleibt bei dieser Aufnahme außen vor - sehr wohltuend. Wie überhaupt sich Khabirpour und seine Jungs hier in keinem Moment irgendwie profilieren wollen, sondern sich darauf konzentrieren, schöne Musik zu spielen.

Jazzthing (Christoph Giese)


Gut. Ja: gut, einfach gut. Man kann ja ruhig mal gleich am Anfang einer Kritik das Ende setzen, bzw. erzählen. So einfach ist die Platte von Gitarrist Riaz Khabirpour nämlich zu beurteilen. An Modernisten wie Rosenwinkel und Querspielern wie Frisell orientiert, umgarnt Khabirpour die Zuhörer mit gekonnt unaufdringlicher Musik, die bei genauem Hören indes Weite und Tiefe entwickelt. Der Song, die Idee, die Stimmung ist alles.

Szene Hamburg (Gerd Bauer)


Aus Köln, das sich immer mehr zur ersten Adresse des jungen Jazz in Deutschland entwickelt, kommt ein neues Album, das mit Ideenreichtum in Komposition, solidem Arrangement, gediegener Besetzung und Geschlossenheit seines Klangbildes überzeugt...

Ein überzeugendes Debüt-Album, das weit mehr hält, als man trotz der erzählten musikalischen Vorgeschichte und Biographien erwarten darf. Eine Empfehlung.

Musenblätter (Frank Becker)

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